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.Aus diesemGrund sind interkulturelle Lernprozesse auch schwer zu evaluieren.Ziele f�r interkulturellesLernen, Vorschl�ge f�r die Stoffauswahl und spezielle methodische Verfahren jedoch sind inder Fachliteratur und in der Fachdiskussion zu finden und sollen in den n�chsten Abschnittenvorgestellt werden.2.2.3.4.D-A-CH-(L)Seit den ABCD-Thesen zur deutschen Landeskunde (1990) wird immer wieder die Forderunggenannt, die regionale und nationale Vielfalt des deutschen Sprachraums als Thema der Lan-deskunde zu ber�cksichtigen.Dazu fordert Krumm: Landeskunde im Unterricht Deutsch als Fremdsprache sollte als trinationale, auch binnen-kontrastive Landeskunde angelegt sein, nicht als  blo�e Multiplikation der nationalen Viel-falt , um mit dem Akzeptieren von Verschiedenheit bei uns selbst anzufangen. 34Trinational bedeutet daher, das komplexe Wechselspiel von regionalen und nationalen, ge-meinsamen und unterschiedlichen Aspekten des deutschen Sprachraums nicht zu vereinfachenoder in einer blo� additiven Weise aufzunehmen (Krumm 1998, 530).(In einer Anmerkung erl�utert Krumm an derselben Stelle, dass trinational  Liechtensteinebensowenig ausschlie�en soll wie eine differenziertere Darstellung der alten und neuen Bun-desl�nder in Deutschland.)Die Praxis der Landeskundevermittlung jedoch ist, wie Krumm feststellt, von einer relativundifferenzierten Deutschlandzentriertheit gekennzeichnet.Auch in neueren Lehrwerken sehees nur auf den ersten Blick besser aus, da seines Erachtens von einer Alibi-Funktion gespro-chen werden muss, weil die Einbeziehung der anderen deutschsprachigen L�nder h�ufig ober-fl�chlich und fehlerhaft erfolgt (Krumm 1998, 530 - 531).Unter anderem am Beispiel des Zugangs zur Landeskunde �ber die Sprache wird das vonKrumm wie folgt demonstriert: Im Fremdsprachenunterricht ist  die Sprache (W�rter, Wendungen, Texte) der zentrale Ortder Begegnung der Lernenden mit der anderen Kultur.Vielfalt in der Sprache aufzuzeigen hei�t allerdings gerade auch, nicht naiv gleichzusetzen -das ist die Kritik, die ich gegen�ber dem im Prinzip verdienstvollen Versuch des LehrwerksMemo vorbringen mu�: die gute Absicht, die sprachliche Vielfalt des deutschen Sprachraumsins Spiel zu bringen, ist dort auf Vokabelgleichungen reduziert, die den Kern der Sache ver-fehlen, n�mlich die mit den unterschiedlichen W�rtern und Wendungen transportierten unter-schiedlichen sozialen und kulturellen Verh�ltnisse herauszuarbeiten.An einer Trafik in �ster-reich kann ich anderes kaufen, die hat einen quasi �ffentlichen Status - im Gegensatz zumKiosk in Deutschland.Und auch die Matura unterscheidet sich schon durch die L�nge derSchulzeit (in �sterreich nur 12 Jahre), durch das, wozu man mit ihr berechtigt wird (in �ster-reich kein Numerus Clausus f�r den Hochschulzugang) vom deutschen Abitur.Landeskund-lich gesehen sind solche Gleichungen fehlerhaft, denn es handelt sich eben nicht nur um lin-guistische Variet�ten im engeren Sinne, sondern um die kulturelle Pr�gung von Sprache, umden Zusammenhang von Sprache und jeweiliger  nationaler Identit�t  (Krumm 1998, 533-534).Das D-A-CH-Konzept verdeutlicht im �brigen auch die Problematik einer rein informations-bezogenen Landeskunde, in der sich durch den Bezug auf alle deutschsprachigen L�nder derLehrstoff verdreifachen m�sste, was ja undenkbar ist.Aber: Ausgangspunkte landeskundlichen Lernens im D-A-CH-Konzept sind die Lernenden selbst.An die Stelle des Lehrgegenstandes tritt die Strategie, das eigene (Lern-)Interesse �berhaupterst einmal zu entdecken und sodann weiter zu verfolgen.Die Aufgabe der Lehrenden bestehtdarin, die Singularit�t der Eigeninteressen in einen Zusammenhang zu stellen, aus dem sichweitere Themen, ein  Themennetz entwickeln lassen (Hackl, Langner, Simon-Pelanda 1998,9).Dieses Selbstentdecken und Verfolgen eigener Lerninteressen ben�tigt handlungsorientier-te Methoden, die im Kapitel 5.3.n�her besprochen werden.F�r eine weitere Besch�ftigung mit dem D-A-CH-(L)-Konzept kann ich gegenw�rtig (Februar1999) das Heft 18 (1/1998) der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch mit dem Titel Landeskund-liches Lernen empfehlen. 35Aufgaben:1.Welche Probleme der DDR-Landeskunde werden im Text genannt?2.Erl�utern Sie das Rahmenkonzept f�r eine lernerorientierte Landeskundedidaktik(nach Neuner 1993 - vgl.Kapitel 2.2.1.!3.Notieren Sie aus den Beispielen in Kapitel 2.2.2 , in welchen Bereichen sich jeweilseine enge Verbindung zwischen Kultur und Kommunikationsverhalten zeigt!4.Geben Sie bitte die Kulturdefinition von Alexander Thomas wieder! K�nnen Sieerkl�ren, warum gerade diese Kulturdefinition f�r unser Nachdenken �ber inter-kulturelles Lernen geeignet ist?5.Erl�utern Sie das Zwiebeldiagramm nach Hofstede!6.In welchen Bereichen k�nnen sich Kulturen nach Hall unterscheiden?7.Was ist  interkulturelles Lernen ? Worin unterscheiden sich die Begriffsdefinitio-nen von M�ller und Thomas?8 [ Pobierz całość w formacie PDF ]
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